segnesboden |
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| samstag, 2. november 2002 | ||||
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aufstieg: flims waldhaus-runca-plaun nagens segneshuette abstieg: segneshuette-startgels-flims waldhaus 1000 hoehenmeter um 6.30 uhr rufe ich philipp an. bei mir in schluein ist dicker nebel. philipp behauptet dass er bei ihm in laax sterne am himmel sieht. wir sind uns nicht ganz einig wer von uns beiden nun einen trueben blick hat und bleiben daraufhin noch eine halbe stunde liegen. als ich den hunden das zuggeschirr anziehe ist immer noch dicker nebel. ich verfrachte meine mannschaft ins auto und fahre richtung flims. kurz vor laax oeffnet sich das nebelmeer und klarer himmel verspricht einen super tag. wir treffen uns am parkplatz hinter den park hotels waldhaus in flims. ausgangspunkt unzaehliger touren im sommer wie auch im winter. wir klinken unsere teams am sitzgurt fest und mit einem kraeftigen ruck geht’s aufwaerts. jetzt ist die schoenste zeit zum wandern. im schatten schon recht frisch und in der sonne richtig angenehm. erstaunlicherweise sind wir alleine unterwegs. vorbei an runca gehen wir dieses mal ueber die alte stretg richtung plaun. der weg geht steil ueber die alte skipiste bis zur strasse, dann zweigen wir ab zum hoehenweg. ein schmaler pfad fuehrt uns durch den wald und anschliessend auf den grat unterhalb nagens. kurze pause und ein blick zum frisch verschneiten piz dolf. wir haben wunderbare fernsicht und unsere hunde sind absolut gut drauf. nun queren wir den hang und kurz unter der segneshuette stapfen wir im frischen schnee. als wir auf die anhoehe bei der huette kommen, begruesst uns ein kalter wind, der vom segnespass herkommt. der segnesboden ist ganz frisch angezuckert und die sonne laesst die schneekristalle funkeln. trotz der schoenen stimmung auf der ebene suchen wir uns vor der huette einen windgeschuetzten platz. die huette ist um diese jahreszeit geschlossen. wir haben also jede menge platz fuer unsere hunde und unser picknick. philipp hat heute sogar kafe mitgebracht, sozusagen als kleine ueberaschung. wir schluerfen kafe und essen. unsere hunde bekommen natuerlich auch ein hundegutsli. nach zwei stunden ausgiebig faulenzen machen wir uns zum abstieg bereit. steil geht’s hinunter nach startgels. yukon und majatuk duerfen freilaufen. majatuk weil er beim bergabgehen immer einen auf doof macht, yukon weil er der chef ist, alt ist und ohnehin macht was er will. in startgels ladet uns ueli auf einen kafe ein. philipp klagt ueber seine neuen bergschuhe. Das gibt wohl blasen vom bergabgehen. wir bedanken uns bei ueli fuer den kafe und gehen hinunter nach flims. ob dies unsere letzte tour zu fuss war in diesem sommer? ob schon bald schnee kommt? wer weiss und bis dahin sind auch die blasen wieder verheilt. gruss euer christian |
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