aroser rothorn



donnerstag, 4. september 2003













acla davains-kreuzalp-aroser rothorn
1500 hoehenmeter


mittwoch 14.00 uhr. christian, die hunde und ich machen uns auf den weg ins albulatal. oberhalb alvaneu „acla davains“ werden wir in einem maiensaess einige tage verbringen und touren mit unseren hunden machen. von einer moechte ich euch gerne berichten.

die erste nacht im maiensaess haben wir recht wenig geschlafen. sehr wahrscheinlich, weil wir wieder einmal zuviel gekocht und alle roesti und servelats brav aufgegessen haben. so stehen wir am donnerstag erst um 9.00 uhr auf. nach einer tasse kaffee und einem kraftriegel machen wir uns auf den weg richtung kreuzalp. wir sind trotz der kurzen nacht recht fit und zuegig unterwegs. so schaffen wir den weg zur alp in knapp einer stunde. mit dem wetter haben wir wirklich glueck. es ist ein richtig schoener herbsttag mit strahlend blauem himmel. gegen mittag erreichen wir die furcletta, machen pause und picknicken.

eigentlich wuerde uns der aufstieg zum arosa-rothorn schon reizen. wir glauben aber nicht, dass wir es schaffen, da der anstieg recht steil und für die hunde muehsam zu gehen ist. trotzdem versuchen wir es. wir koennen ja umdrehen, falls es nicht mehr geht. der anstieg ist voller schutt und grossen steinen. einige von unseren aelteren im team haben ihre schwierigkeiten. so duerfen inoko und yukon frei laufen. am grat angekommen beschliessen wir, es bis ganz oben zu versuchen.

bald erreichen wir den gipfel. wir sind ueberwaeltigt von der grandiosen aussicht. im osten unter uns arosa, im westen die lenzerheide, im norden der calanda und chur und im sueden das engadin mit den gletschern der berninagruppe. auch die hunde geniessen die rast und waelzen sich im neuschnee. wie es sich gehoert machen wir einen eintrag im gipfelbuch.

jetzt entschliessen wir uns den direkten weg runter zu nehmen. yukon, kiana, majatuk und inoko duerfen frei laufen. der abstieg ist sehr steil und voller geroell. wir muessen aufpassen, dass wir nicht ausrutschen. es macht aber auch richtig spass. zum teil koennen wir sogar kleine rutschpartien einlegen. unten angekommen muessen wir wieder zur furcletta ca. 200 hoehenmeter hinauf .

gegen 17.00 uhr erreichen wir das maiensaess. es war eine anstrengende tour und unsere beine sind etwas muede. auch die hunde schlafen sofort am „stake-out“ ein. christian und ich besprechen wo es morgen hingehen wird, waehrend wir das abendessen vorbereiten.

ganz herzlichen dank an madeleine, die uns ihre maiensaesshuette zur verfuegung gestellt hat.

gruss euer philipp



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