gletschermuehlen |
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| samstag, 21. juni 2003 | ||||
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trin-alp mora-gletschermuehlen 1500 hoehenmeter es ist vier uhr morgens. der wecker klingelt. da die letzten tage sehr warm waren, hatten christian und ich uns entschlossen, recht früh zu starten. so trafen wir uns bei mir in laax um 04.45 uhr. wir fuhren erst beide nach fidaz wo wir mein auto stehen liessen und dann nur mit einem auto weiter nach trin. wir hatten uns noch nicht entschlossen, ob wir über bargis nach fidaz heruntergehen oder ob wir den gleichen weg nach trin zurückwandern. um 5.15 uhr starteten wir unsere heutige tour von trin weg. unser ziel waren die gletschermühlen oberhalb der alp mora. der alte, fast eingewachsene weg durch den wald führte uns zur alp. da wir recht früh unterwegs waren und die sonne noch nicht wach war, konnten wir den ganzen aufstieg im schatten gehen. die hunde und wir waren sehr froh darüber. kurz vor der alp mora überraschte uns eine horde neugieriger kühe. diese „dummen viecher“ dachten gar nicht daran, uns vorbeizulassen. so musste christian vorausgehen und die kühe verjagen. ich lief mit allen hunden hinterher und kurz darauf erreichten wir die alp mora. jetzt waren es nur noch ca. 200 höhenmeter bis zu den gletschermühlen. bei den gletschermühlen angekommen staunten wir nicht schlecht über dieses wunderschöne naturwerk. wir waren wirklich sehr beeindruckt. da die gletschermühlen noch im schatten lagen, entschlossen wir uns, noch 200 höhenmeter den hang rechts hinauf zu gehen. dort hatten die ersten sonnenstrahlen bereits die wiese erwärmt. von diesem hügel aus hatten wir eine grandiose aussicht hinunter zum lavoitobel, bis hin zur ringelspitzhütte und hoch zum calanda. wirklich beeindruckend! da es uns so gut gefiel machten wir eine lange pause. als wir dann wieder hinunter zu den mühlen wollten, sagte christian plötzlich „schau mal hier - ein edelweiss“. da ich in natura noch nie edelweiss gesehen hatte, war ich natürlich sehr überrascht. bei genauerem hinsehen merkten wir dann, dass die ganze wiese voll davon war. obwohl wir genau wussten, dass diese blumen geschützt sind, konnten wir es uns nicht verkneifen, einige davon zu pflücken (wir schämen uns natürlich heute noch deswegen). nach der pflückerei ging es wieder runter zu den gletschermühlen, wo die hunde ihren durst stillen konnten. das wasser war eiskalt. ich hatte mir vorgenommen ein erfrischendes bad zu nehmen, allerdings war mir das wasser bedeutend zu kalt. den tiroler störte diese tatsache allerdings nicht. er riss sich die kleider vom leib und sprang ins wasser. man konnte richtig zusehen, wie alles an ihm zu schrumpfen begann. da er nicht alleine baden wollte, mussten noch einige hunde daran glauben. christian forderte mich natürlich mehrmals auf, ins wasser zu springen. da ich mich strickt weigerte sprach er mich nur noch mit „warmduscher“ an. das muss ich mir übrigens noch heute anhören. nach einigen lustigen einlagen nahmen wir den rückweg in angriff. es war bereits sehr warm. eigentlich schon viel zu heiss für die hunde. so entschlossen wir uns, den direkten weg nach trin hinunterzugehen. nach einem recht anstrengenden abstieg erreichten wir das auto. und so hatten wir wieder einmal eine wunderschöne tour hinter uns. wir werden die gletschermühlen bestimmt wieder besuchen. gruss euer philipp |
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