ringelspitzhuette |
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| sonntag, 29. september 2002 | ||||
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aufstieg: tamins-lavoitobel-ringelspitzhuette abstieg: ringelspitzhuette-kunkelspass-tamins 1300 hoehenmeter da es am sonntag morgen noch recht bewoelkt war und uns das fondue vom samstag abend noch etwas auf den magen lag, hatten wir uns entschlossen, erst um 10.00 uhr aufzubrechen. die sonntagstour begann somit um ca. 10.15 uhr ab tamins. von dort aus sind wir durch einen wunderschoenen mischwald die ersten 700 hoehenmeter hochgewandert. christian und thomas (unser freund aus münchen) hatten sichtlich muehe, schritt zu halten. kein wunder, die beiden sind ja auch schon beinahe vierzig. am lavoitobel angelangt, begegneten wir zwei jaeger. die hunde wirkten ploetzlich ganz aufgeregt. ich dachte, dass es am frischen schnee liegt und lief einfach weiter. erst als christian zum zweiten mal „philipp“ rief, bemerkte ich, dass hinter den jaegern zwei tote tiere lagen. anscheinend wirkte der weisswein von gestern noch immer. allmaehlich verschwanden die wolken und die warme sonne zeigte sich. wir waren vom ganzen bild „sonne, frischer schnee, tiefblauer himmel“ so begeistert, dass es uns richtig motivierte weiterzulaufen. so waren die restlichen 600 hoehenmeter bis zur huette schnell geschafft. nach einer freundlichen begruessung vom huettenwart mario, hatten wir uns und die hunde bald platziert. nun konnten wir endlich picknicken und die verdiente pause geniessen. christian hatte wie immer eine rechte auswahl an proviant dabei. von tomaten, eier, speck, kaese bis hin zur medelserwurst. ich dagegen hatte lediglich einen fleischkaese und ein stueck brot eingepackt. so kam ich auf die idee, eine gulaschsuppe zu bestellen. auch thomas und christian konnten dieser suppe nicht wiederstehen. die hunde und wir genossen so richtig den schoenen herbsttag. thomas machte ein kurzes nickerchen, waehrenddessen christian die texte fuer die website zusammenstellte. eigentlich wollte auch ich einfach nur sonne tanken. doch christian war da anderer meinung und nervte mich staendig mit seinen texten. nach einer weile stiess ein weiterer wanderer dazu. er erzaehlte uns, wie er am vorherigen wochenende das matterhorn bestiegen hatte. interessiert hoerten wir ihm zu. so verging die zeit wie im fluge und ploetzlich war es 16.00 uhr. ich wollte aufbrechen. es dauerte allerdings eine weile, bis die anderen zwei sich entschliessen konnten aufzustehen. die hunde merkten natuerlich sofort, dass es weitergeht und wurden ganz nervoes. als wir den kunkelspass erreicht hatten, begruessten uns 5 boardercollis und ein schaeferhund. das nervige frauchen der 6 hunde fragte natuerlich wo der schlitten sei. als christian ihr erklaerte, dass der schlitten im rucksack sei, merkte sie nicht, dass dies nur ein scherz war und fragte ob das auch stimme. jeder von euch, der auch schlittenhunde hat, kann sich in etwa ausmahlen, was in unseren koepfen vorging. gegen 18.00 uhr hatten wir unsere autos erreicht. die hunde und wir waren uns einig, dass es wieder einmal eine super tour gewesen sei. die hunde bekamen natuerlich ein leckerchen und die herrchen eine zigarette. fuer uns steht fest, dass wir nicht das letzte mal auf dieser huette waren. gruss euer philipp zurueck |
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